Wir spielen alle eine Rolle dabei, Neuseeland zu bewahren. Von den Bergen bis zum Meer, ob groß, ob klein, wir schützen unsere Taonga (Schätze), und wir laden Besucher ein, es uns gleich zu tun – auf die Kiwi-Art.

Besucher Neuseelands sollten als „Ehren-Neuseeländer“ ebenso viel Respekt und Umsicht walten lassen, wie die Einheimischen selbst.  

Unsere Kultur respektieren 

Māori sind die tangata whenua, die ursprünglichen Bewohner und die indigene Bevölkerung Neuseelands. Die Geschichte, Sprache und Tradition der Māori spielen auch heute noch eine zentrale Rolle in der nationalen Identität Neuseelands. 

Deine Kunden werden der Māori-Kultur bei vielen ihrer gebuchten Aktivitäten begegnen, und es gibt jede Menge Möglichkeiten, faszinierende Geschichten und Legenden direkt von leidenschaftlichen, lokalen Guides zu erfahren. Informiere deine Kunden, dass es völlig in Ordnung ist, Fragen zu stellen, und dass sie häufig werden eingeladen werden, an kulturellen Traditionen teilzuhaben. Dennoch gibt es einige grundsätzliche Vorgaben, die sie kennen sollten, um die Locals nicht zu beleidigen.
  • Nicht auf Tischen oder Picknickstühlen stehen oder sitzen – Nahrung ist in der Māori-Tradition heilig. Zubereitungs- und Servierflächen sollten respektiert werden. 
  • Nicht den Kopf von Māori Person berühren - Der Kopf wird als tapu (heilig) angesehen. Berührungen von Fremden können für Māori unangenehm sein.
  • Gastgeber sollten im Voraus über Ernährungsbedürfnisse informiert werden – Nahrung ist ein riesiger Teil der Kultur der Māori, deshalb beinhalten viele Aktivitäten Snacks oder Mahlzeiten. Es kann für Gastgeber beschämend sein, wenn sie eine Person nicht bewirten können, deshalb sollte man ihnen im Voraus Bescheid geben.
  • Unsere taonga (Schätze) nicht stören – Deine Kunden werden viele Geschichten und Legenden rund um Neuseelands natürliche Wahrzeichen und die Entstehung der atemberaubenden Landschaften hören. Einige Berge, Inseln und Seen sind so wichtig für die Kultur der Māori, dass sie als tapu (heilig) angesehen werden, und deshalb für Nicht-Māori gesperrt sind. Es gibt auch andere heilige Orte, wie etwa Begräbnisstätten. Bitte erinnere deine Kunden daran, sich an alle Schilder zu halten.
  • Nicht alle Marae sind öffentlich zugänglich – Es kann sein, dass deine Kunden als Teil einer kulturellen Tour ein Marae (traditionelle Begegnungsstätte) besuchen. Allerdings sind nicht alle Marae, die sie auf ihren Reisen sehen werden, für Besucher geöffnet. Wie beim Besuch eines fremden Zuhauses sollten sie sich dessen bewusst sein, dass sie zunächst eingeladen werden müssen; in diesem Fall durch ein Pōwhiri (formelle Willkommenszeremonie), bevor sie eintreten dürfen.
  • Erst nachfragen, dann fotografieren – Beim Besuch eines Maraes sollten deine Kunden nicht vergessen, dass diese ein lebendiger Teil des Māori-Gemeindelebens sind, und deshalb genau so respektiert werden sollten, wie der Besuch in einem fremden Zuhause. Normalerweise sind Fotos und Videoaufnahmen erlaubt, doch ist es immer am besten, kurz nachzufragen.

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